Ein Film, der Berge versetzt. Das ist ein Projekt ganz nach dem Geschmack des Regie-Exzentrikers Werner Herzog. Deshalb ließ sich der Münchner 1981 auch trotz nahezu unüberwindbarer Probleme nicht von der Umsetzung seines berauschend photographierten Urwald-Epos „Fitzcarraldo“ abbringen. In grandiosen Bildern schildert Herzog in der vierten Zusammenarbeit mit seinem Leibschauspieler Klaus Kinski die Geschichte eines großen Traumes.

Dass „Fitzcarraldo“ angesichts der Produktionsgeschichte überhaupt fertig gestellt wurde, gleicht einem filmischen Wunder. Die vierjährigen Mühen haben sich für alle Beteiligten jedoch ausgezahlt. „Fitzcarraldo“ ist meisterhaftes Kino, ein visuelles Kunstwerk und vielleicht das letzte große Abenteuer des deutschen Films.